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Herzlich Willkommen


Marthalen, die attraktive Gemeinde im Zentrum des Weinlandes
Stubenbrunnen
Der Bezirk Andelfingen hat mit 24 die grösste Anzahl Gemeinden und ist mit rund 28'000 Einwohnern dennoch der bevölkerungsärmste Bezirk des Kantons Zürich. Er wird die grüne Lunge des Kantons genannt, weil er mit dem Rhein, der Thur, den ausgedehnten Wäldern und den Weinbergen über einige sehr reizvolle und gut erschlossene Naherholungsgebiete verfügt. Zudem bieten die vielen schmucken Bauerndörfer, unter anderen auch Marthalen, mit ihren prächtigen und gut erhaltenen Riegel- und Fachwerkbauten einen herrlichen Einblick in die Kunst des Bauens.

Die Gemeinde Marthalen, welche sich aus den Dörfern Marthalen und Ellikon am Rhein zusammensetzt, wurde erstmals 858 n. Chr. Unter dem Namen „Martella“ in einer Urkunde König Ludwigs des Deutschen für das Kloster Rheinau erwähnt. Es war aber schon früher besiedelt, wie dies Funde aus der späteren La-Tène-Zeit, der Römerzeit und der alemannischen Besiedlung belegen. In der Zwischenzeit hat sich das Dörflein Martella zu einer stattlichen Gemeinde mit einer Fläche von 1415,7 ha und knapp 2'000 Einwohnerinnen und Einwohnern entwickelt. Die Gemeinde darf auf ein gesundes Wachstum zurückblicken, ist doch die Bevölkerung in den Jahren 1990-2010 von 1530 auf den heutigen Stand angewachsen.

Das Gewerbe nimmt heute mit rund 110 Arbeitsstätten mit über 700 Beschäftigten einen bedeutenden Stellenwert ein. Marthalen ist in der glücklichen Lage, über gesunde, leistungsstarke und innovative Gewerbebetriebe zu verfügen. In Marthalen bestehen zudem noch über 38 Landwirtschaftsbetriebe mit einer Nutzfläche von 750 ha. Mehr als ein Drittel der Gemeindefläche, nämlich 540 ha, sind von Wald bedeckt. Im November 2005 haben Vertreter der Gemeinden Rheinau und Marthalen, der Winzelerkorporation, sowie des Staatswaldbetriebes, der Fachstelle Naturschutz und der Abteilung Wald einen zukunftsweisenden Vertrag über die Eichenförderung und den Mittelwaldbetrieb im Niderholz unterzeichnet. Das Niderholz, mit einer Gesamtfläche von 872 ha, zählt zu den naturkundlich bedeutendsten und grössten zusammenhängenden Eichenwäldern in der Schweiz. Über Jahrhunderte als Mittelwald bewirtschaftet, entstand im Niderholz eine einzigartige Lebensgemeinschaft. Markante Vertreter sind Mittelspecht, Brauner Eichenzipfelfalter, Borstige Glockenblume und Lungenflechte. Dies macht das Niderholz insgesamt zu einem Waldbiotop von nationaler Bedeutung.

Im Leitbild 2014 hat der Gemeinderat Marthalen wichtige Zielsetzungen festgelegt. Unter anderem will er bei der Gemeindeentwicklung den Charakter unseres Weinlanddorfes erhalten, die Wohn- und Lebensqualität erhöhen sowie die Infrastrukturaufgaben zeitgemäss lösen. Es wird eine gut durchmischte Bevölkerung angestrebt, die sich kennt und aktiv am Dorfleben teilnimmt; qualitatives wird über quantitatives Wachstum gestellt.

Der Gemeinderat und die Bevölkerung von Marthalen heissen Sie, liebe Besucherinnen und Besucher in unserem Dorf herzlich willkommen.
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